Dresscode Island: casual durch Reykjavik und Layering Tipps für den 'Frühling' im Norden.

Was aussieht, wie ein Übergangslook zwischen Winter und Frühling ist tatsächlich ein isländischer Frühlingslook - und 100% Tiefstwinter tauglich. Unter meinem wunderschönen Mantel trage ich nicht nur eine schwarze Bluse und ein simples Unterhemd, sondern auch noch ein Maximum Warm Longsleeve (wir schrieben ja gerade erst über unsere Ausrüstung), welches extrem warm hält und vor allem gegen den stetig gehenden Wind hier an der Küste hilft. Das Outfit trage ich ständig, mit wechselnden Blusen und ab und an schwarzen Boots. Ich liebe dieses schwarz-rot karierte Stück über die Maßen und finde es in Kombi mit der Baskenmütze perfekt für den aufkeimenden Frühling in Island. Naja, zumindest auf dem Papier aufkeimend, denn noch haben wir um die 0°C. Trotzdem, die Sonne scheint überraschend oft - Zeit also, die Sonnenbrillensammlung zu polieren und wenigstens die Knöchel raus blitzen zu lassen. Zum tatsächlich in die Blüte gehenden Frühling in Deutschland ist es kein Vergleich. Trotzdem macht uns das Wetter gerade ziemlich glücklich und wir nehmen es mit all seinen Tücken und Facetten. Was meine persönlichen Shopping Vorlieben betrifft, ist Island übrigens nicht gerade hilfreich. Ich liebe Mäntel und verliebe mich ständig in neue Formen und Farben. Das man bei den Wetterbedingungen hier das ganze Jahr durch Mantel tragen kann, kommt meiner Sammelleidenschaft natürlich zu Gute, leider. ;)

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Die Welt bereisen ohne dabei Pleite zu gehen - all unsere Tipps und Tricks für Sparfüchse.

Die Wahrheit ist, dass wir einfach verdammt gut vergleichen, zusammenstellen und improvisieren können. Wir haben keinen superreichen Background, nicht die Tausender irgendwo gebunkert (schade eigentlich) und auch nicht die höchsten Ansprüche. Es muss kein Luxus-Schuppen sein, sondern süß und heimelig, wenn Bahn fahren günstiger ist, dann machen wir das mit Vergnügen. Wir buchen spontan und planen genauso auf lange Sicht, wir nehmen die Trips wie sie fallen. Wenn man seine Urlaubstage so plant, dass Feiertage mit eingeschlossen sind oder statt einem/zwei großen und sehr teuren Reisen lieber öfter mal einen Montag oder Freitag frei nimmt und viele kleine Wochenendtrips startet, dann kann man sich auch bei einem vollen Kalender ab und an eine Reise bzw. einen Kurztripp gönnen. Die Kostenfrage ist eine andere, gerade als Student ist es nicht immer leicht. Ein Islandurlaub z.B. ist immer und in jedem Falle teuer, wir sparen für solche Projekte ganz explizit und schmeißen alles Geld in die extra dafür eingerichtete Urlaubskasse, auch über lange Zeit. Das ist aber die Ausnahme - das Wichtige ist, dass man weiß, was man möchte und dafür ein vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis bekommt. Wir haben uns hingesetzt und all unsere Spartipps und Planungstools für euch zusammengestellt. Dann klappt es (hoffentlich) auch mit dem nächsten Urlaub!

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Hilfe, die Fältchen kommen... Pflege-Tipps für Haut ab 30, wie sie strahlend und glatt bleibt.

Wir werden jetzt ganz sicher nicht mit irgendwelchen sagenumwobenen Beauty-Geheimnissen um die Ecke kommen und euch erzählen, dass wir DIE Tipps haben, wie ihr den natürlichen Alterungsprozess der Haut stoppen könnt. Er ist nicht zu stoppen, Punkt. Und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Lachfältchen sind charmant, kleine Denkfalten auf der Stirn völlig irrelevant und auch sonst gibt es nichts, worüber es sich lohnt, sich übermäßig Gedanken zu machen. Wir alle werden älter, zum Glück. Um den Prozess aber nicht noch zu beschleunigen und den Dingen entgegen zu wirken, denen man tatsächlich entgegen wirken kann (Trockenheitsfältchen, z.B.) nennen wir euch heute all die Produkte, die uns durch den Alltag begleiten. Die, die wir jeden Morgen und Abend nutzen und ein paar, zu denen wir immer mal wieder greifen. Ausserdem gibt es allgemeine Dinge, die man unbedingt beachten sollte, einfach, um sich und seinem Körper das Beste zu tun. Eins können wir euch schonmal sagen - die meisten (!) hirnrissig teuren Cremes und Seren bringen absolut gar nichts. (Es gibt Ausnahmen, dazu später mehr.) Wer aalglatte Haut haben möchte, der muss sich was unterspritzen oder glattziehen lassen, wer keinerlei Poren haben will, der muss FaceTune für das reale Leben entwickeln oder Make Up Schichten noch und nöcher aufspachteln. Wer einfach gern Unreinheiten, trockene Stellen und zusätzliche Fältchen vermeiden, kaschieren und reduzieren möchte - der liest hier richtig!

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Lieblingsstück: das karierte Petticoat-Kleid.

Aus dem Alltag: Wir bekommen Zuwachs. Nein, niemand ist schwanger und eine zweite Katze zieht auch (noch) nicht ein, ABER ein neues Auto gesellt sich zu uns. Wir bekommen einen Familien-Jeep, einen 4x4 für all unsere Roadtrips an den Wochenenden, für die Abenteuer, die wir vier geplant haben und auch, damit wir zwei unter der Woche raus in die Natur können, um die Dinge festzuhalten, die uns faszinieren, bewegen und inspirieren. Das bedeutet für die Zukunft noch mehr Island Content. Noch mehr Outfits geschossen in der Wildnis, noch mehr Infos und Insider Tipps, Material für den Reiseführer, für den Kalender und für noch ein paar weitere Ideen, welche wir gerade angehen. Dieses Jahr wird sich so einiges tun auf Like A Riot, in Kürze schon geht das erste Projekt online und wir sind bereits vorsorglich aufgeregt, was ihr wohl denken werdet. Jedenfalls fahren wir dieses Wochenende das Auto abholen und verbinden das Ganze selbstverständlich mit einem kleinen Ausflug. Nicht mal eine Woche sind wir zurück und schon wieder völlig euphorisch, energiegeladen und platzen fast vor Inspiration. Diese Landschaft ist einfach traumhaft, beruhigend, atemberaubend und macht uns so, so glücklich. ♥ // Sollte ich jemals zum Oktoberfest gehen (und glaubt mir, das wird eher nicht passieren), dann wäre es genau so. Nicht im Dirndl, sondern im Petticoat. Mit Samt Heels und kleinem Täschchen.

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Einer für alle: der Outdoor Look, der mit den isländischen Wetterwechseln umgehen kann.

Den vergangenen Sonntag haben wir also draussen verbracht. Freitag am späten Nachmittag sind wir gelandet, haben dann nur noch eine Pizza bestellt und fix die Koffer ausgepackt und sind früh in den Tiefschlaf gefallen. Samstagmorgen ging es sofort in die Wanderklamotte , der Jeep wurde bepackt und wir wollten nur noch rau, raus, raus. Nach dem Frühstück düsten wir ab in die verschneiten Landschaft der Reykjanes Peninsula, einer der deutlich unterschätzen Teile der Insel. Die Route ist traumhaft, fährt man erst an einem riesigen See vorbei, dann an heißen Quellen, entlang der stürmischen Küste, an noch mehr dampfender Erde, vorbei an einem malerischen Leuchtturm und stoppt final an der Blauen Lagune. Für einen kommenden Beitrag wollten wir gern Bilder an der berühmten Badestätte machen und so haben wir die Gelegenheit für Fotos und eine kleine Wanderung genutzt. Hier in Island ist es aktuell noch hundekalt. Es stürmt, schneit, hagelt und auch wenn die Sonne mal aus allen Poren lacht, so sind Temperaturen über 0°C eher die Ausnahme. Bei unserem Trip hat es erst geregnet, dann fiel das Weiß aus allen Wolken, der Himmel brauch auf und die Sonne schien. Wir sind insgesamt keine 100km gefahren, haben dicke Schneeberge, Sturm, aber auch strahlenden Sonnenschein bezeugt.

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Warum es völlig ok ist, einfach mal einen schlechten Tag und 'nen Durchhänger zu haben.

Positives Denken ist eine gute Sache, es ist wichtig, es beeinflusst das ganze Leben und seinen Verlauf. Dinge positiv zu sehen, die Schönen Seiten zu finden, sich über Kleinigkeiten zu freuen, anstatt sich über andere Kleinigkeiten aufzuregen - all dies hat eine unheimliche Auswirkung auf die eigene Lebensqualität. Wundervoll ist daher dieser Positivity Trend, in all seinen Facetten. Und trotzdem schleicht sich bei uns so langsam das Gefühl ein, dass Social Media uns dieser Tage vermitteln möchte, dass positives Denken ein MUSS sei. Das Selbstzweifel gänzlich scheiße sind, dass Frauen sich immer und bedingungslos gegenseitig unterstützen müssen und alle automatisch BFFs for life sein sollten. Das man immer mit einem Strahlelächeln durchs Leben zu gehen hat und nichts bemängeln darf. Das wir Deutschen einfach nur eine grenzenlose Nörgler-Nation sind, die sich jetzt zusammenreissen soll, jeden Tag, so beschissen er auch sein mag, als ein Geschenk abzufeiern hat, sich gegenseitig nonstop Komplimente machen sollte (speziell wenn es nach den Instagramern geht, dann bitte in einer Flut aus positiven 'you go girl' Kommentaren) und das es scheiße ist, Dinge auch mal scheiße zu finden. So sehr wir also dafür sind, immer die positiven Seiten zu sehen, nach Vorn zu schauen, Momente zu genießen, so möchten wir doch langsam auch einschreiten und sagen: du musst dir das hier nicht zwanghaft schön reden, du darfst auch einfach mal was blöd finden. Du darfst unzufrieden sein, zweifeln, nörgeln. Wir verstehen einfach nicht, warum mittlerweile alles so extrem ausfallen muss.

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