'Die erste Liebe und die große Liebe sind nicht zwangsläufig das Selbe.'

Meine erste Liebe und damit auch echte Beziehung hatte ich mit 18. Alles davor war Händchen halten und heimliche Küsse, begleitet von viel Gekicher. Ich weiß noch, dass ich mich gefragt habe, ob ich mich einfach nicht verlieben könne, denn dieses große Gefühl, von dem alle sprachen, es wollte sich bei niemandem so richtig einstellen. Dann trat jemand in mein Leben, der dies recht schlagartig änderte und ich hatte plötzlich einen Freund. Einen, der mir die Welt bedeutete. Der erste gemeinsame Sommer war ein wilder Rausch aus rosa Wattewolken, wir waren immer zusammen, wir haben über alles gesprochen, über das zwei Menschen sich denkbar unterhalten können und bald kannte mich niemand so gut, wie er. Unsere Beziehung war immer intensiv, auch, als er nach einem halben Jahr bereits zum Studium in eine andere Stadt ziehen musste und wir plötzlich hunderte Kilometer voneinander getrennt waren. Jeden Tag haben wir telefoniert, getextet, jedes freie Wochenende haben wir uns gegenseitig besucht, die Semesterferien haben wir immer miteinander verbracht. Wir waren wochenlang eigentlich nur zu zweit, wie eine kleine Insel. Ich wusste zwar, wie unfassbar lieb ich ihn hatte, aber nach fünf Jahren fing die rosarote Welt dennoch an zu bröckeln. Die Fernbeziehung wurde anstrengend, die Abstände, in denen wir uns sahen, länger und länger. Ich konnte trotzdem nicht loslassen. Die letzten zwei Jahre keimten Zweifel auf. Erst an der Situation, dann an der Zukunft, final an den Gefühlen. Wir sind immer jeweils unseren Träumen gefolgt, aber mehr und mehr waren diese verschieden. Unsere Pläne für die kommenden Jahre, für das Leben, sie drifteten weiter und weiter auseinander.

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Silber Fuchs: ein umfangreiches Tutorial und hilfreiche Tipps zu meinen lila-grauen Haaren.

Wenn es Fragen gibt, die wir wirklich regelmässig und immer und immer wieder gestellt bekommen, dann sind es die zu unseren Haaren. Wie Caro ihre stylt, wie Linda ihre färbt und wie genau wir sie pflegen, damit sie trotz all dem Styling und der Farbe gesund und lang bleiben. Unser Directions Tutorial ist einer der drei meistgeklickten Beiträge auf dem Blog, jeden Tag stöbern sich LeserInnen durch die Anleitung zu bunten Haaren. Da Caro längst wieder bei Braun angekommen ist und Linda von den Knallfarben auf Grau-Lavendel umgestiegen ist, wird es Zeit für neue Beiträge und Tutorials. Daher starten wir heute eine kleine Reihe, um euch genau diese Fragen endlich einmal ausgiebig beantworten zu können. Den Auftakt macht Lindas Haarfarbe, zu der wir euch heute eine kleine Anleitung geben und alle Produkte auflisten, die sich über das letzte Jahr bewährt haben. Nicht erschrecken, das klingt erstmal nach super viel, im Endeffekt müsst ihr aber einfach schauen, was für euch am besten passt und welches Ergebnis ihr erzielen möchtet. Dunkles Taubengrau, helles Silbergrau, oder Eisgrau mit Lavendelstich - es gibt viele Variationen, die sich easy kreieren lassen. // Nach meinem Ausflug ins Türkise im Sommer 2015 wurde ich das erste Mal Grau. Ich hab das nicht lange ausgehalten und mir nach und nach wieder Lila dazu gemischt, bis ich dann doch wieder knallig Purple auf dem Kopf war. Durch ein misslungenes Nachfärbe-Experiment meines Ansatzes hatte ich dann irgendwann so eine gruselige Mischung auf dem Kopf, dass ich zum Haarshop meines Vertrauens gestiefelt bin und mir milk_shake Direct Colour Grey besorgt habe, die neu in den Laden gekommen waren.

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Es regnet, es regnet - und wir haben Musik, Serien und Buchempfehlungen für trübe Tage in petto.

Es will und will nicht Frühling werden. Vor Kurzem lockten noch 9°C und Sonnenschein vor die Tür, seit Tagen regnet es nun wieder in Strömen und wenn man das Fenster öffnet, schlagen Wind und Kälte ins Zimmer. Jeden Tag nehmen wir uns vor: heute drehen wir eine große Runde im Park oder joggen den Fluss hinter unserem Haus entlang. Und dann ziehen wir die Gardinen zurück und entscheiden uns doch dafür, nur schnell zum Bäcker zu sprinten und mit einem heißen Coffee to go in der Hand einen Kurz-Spaziergang unter Blätterdach zu wagen. Auch wenn wir vielleicht nicht die größten Fans von einer komplett durchregneten Woche sind - wir lieben vereinzelte Tage, an denen es so richtig schüttet. Wenn das Wasser die Scheibe herunter rinnt, die Sträucher sich im Wind hin und her wiegen, wenn man die Heizung aufdreht und plötzlich wahnsinnig Lust auf heißen Tee hat. Seit wir Freunde sind (und das werden dieses Jahr 20 Jahre) haben wir ein regelrechtes Regentag-Ritual. An miesen Tagen sind wir damals direkt nach der Schule in die Stadt gefahren und schnurstracks ins Teegeschäft gestiefelt. Haben uns eine Auswahl an leckeren Sorten gekauft (meisten waren es Rooibosch Karamell-Krokant oder Sahne-Karamell und was Exotischeres) und dazu unser Taschengeld allen ernstes in Trüffel Pralinen investiert.

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Damals, als wir tanzten.... Ein Twiggy Look.

Wie oft sind wir früher tanzen gegangen. Nur wir zwei, auf unseren ersten selbstgekauften Heels (sie waren Hellblau und Hellrosa, super hoch und ganz spitz) - bis in die frühen Morgenstunden haben wir uns über den glatten Boden des Clubs gekreiselt, haben gelacht und an unseren Cocktails genippt. Wir konnten es nicht abwarten, das Wochenende, das Fertigmachen, das Ausführen des neuen Kleides oder Lippenstiftes. Wir haben uns unsere liebsten Lieder gewünscht, unser geringes Monatsbudget für Eintritte und Tequilla Shots ausgegeben und das Tanzen geliebt. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass dieses Wochenend-Gefühl in den verrauchten Clubs der Stadt jemals vergehen würde. Haben unsere Eltern belächelt, wenn sie sagten: 'Sind wir froh, dass wir nicht mehr mitmüssen'. Wir haben gedacht, diese Zeit wäre für immer. Sie war es nicht. Als wir vor kurzem von einem Konzert zurückfuhren, wir müde im Auto saßen und uns sehnlichst ins Bett wünschten, da war ein für alle mal klar: die Tage des Durch-die-Nacht-tanzens sind gezählt. Macht uns das taurig, wehmütig? Nicht im Geringsten.

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Gastgeber-Ideen: ein französischer Abend.

Manchmal, da überkommt es uns einfach. Dann haben wir eine Idee im Kopf und dann müssen wir diese umsetzen, sofort. So geschehen neulich, als wir gerade in Hannover angekommen waren, uns in jeden Käse der Käsetheken-Auslage verliebten (in Island gibt es ca. 5 Sorten gesamt) und daraufhin beschlossen, einen französischen Abend für die ganze Familie zu schmeissen. Caro's Papa ist großer Frankreich Fan. Mehrmals im Jahr zieht es ihn mit seinem Rennrad in die Alpen und dann fährt er tagelang die szenischen Routen ab, schläft auf Bauernhöfen und bewundert die Natur - wenn er zurück nach Hause kommt, schwärmt er von Oliven-Plantagen, gutem Rotwein und ausgelassenen Abenden um rustikale Holztische. Diese Erzählungen werden begleitet von lautem Lachen und bester Laune und hinterlassen bei uns eine Spur von eben jenem Lebensgefühl, dem Laissez-faire, dem französischem Charme. Wir denken automatisch an Lavendel, mittelalterliche Kirchentürme und warmen Wind, wenn Caro's Papa so erzählt und als wir da an der Käsetheke standen, uns gar nicht entscheiden konnte, welche Sorte wir nun einpacken sollten, da keimte die Erinnerung an diese Erzählungen in uns auf und wir beschlossen: ein französischer Abend für alle, um den großen Esstisch herum, mit Wein und Lavendel, das machen wir!

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DIY: Die Mixer-Lampe. "Aus alt mach neu."

Wenn es einen Blogpost bei uns gibt, der alle anderen um Längen überstrahlt, der hundertausende Mal abgerufen wurde und mittlerweile mehrfach um die Welt gegangen ist (kein Witz, wir hatten an so manchen Tagen Überlastung auf dem Server), dann ist es unsere Wolkenlampe. Wir lieben das gute Stück über die Maßen und scheinbar sind wir damit nicht allein. Da wir persönlich große Fans davon sind, unseren Lebensraum möglichst einzigartig zu gestalten, uns das Leben bunt zu machen, wild, mit einem Mix aus Vintage und Modern, verbringen wir immer wieder Zeit damit, uns ungewöhnliche Einrichtungsgegenstände zu überlegen. Wir shoppen gern Vintage, wir kramen mit Vorliebe in Antiqutäten-Läden, wir finden es spannend, Dinge neu zu beleben. Upcycling und DIY sind daher unsere besten Freunde, wenn es um die Wohnung geht. Allem voran: Lampen. Linda hat sich eine alte Bootslaterne in den Flur gehangen, in Caro's Kleiderschrank leuchtet ein riesiger Stern und wir haben noch einige, EINIGE Ideen für abgefahrene Lichtquellen in unserem Heim. Witzigerweise teilen wir diese Leidenschaft mit Caro's großem Bruder. Der ist so ein eingefleischter Lampen/Bastel/Vintage Fan, dass er hier in Hannover zwei Lampengeschäfte namens Lichtraum betreibt. Und in einem dieser beiden Läden haben wir ihn letzte Woche besucht, um ein neues DIY zu fotografieren. Aus alt mach neu: die 50er Jahre Mixer Lampe! ♥

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