Lieblingsstück: das karierte Petticoat-Kleid.

Aus dem Alltag: Wir bekommen Zuwachs. Nein, niemand ist schwanger und eine zweite Katze zieht auch (noch) nicht ein, ABER ein neues Auto gesellt sich zu uns. Wir bekommen einen Familien-Jeep, einen 4x4 für all unsere Roadtrips an den Wochenenden, für die Abenteuer, die wir vier geplant haben und auch, damit wir zwei unter der Woche raus in die Natur können, um die Dinge festzuhalten, die uns faszinieren, bewegen und inspirieren. Das bedeutet für die Zukunft noch mehr Island Content. Noch mehr Outfits geschossen in der Wildnis, noch mehr Infos und Insider Tipps, Material für den Reiseführer, für den Kalender und für noch ein paar weitere Ideen, welche wir gerade angehen. Dieses Jahr wird sich so einiges tun auf Like A Riot, in Kürze schon geht das erste Projekt online und wir sind bereits vorsorglich aufgeregt, was ihr wohl denken werdet. Jedenfalls fahren wir dieses Wochenende das Auto abholen und verbinden das Ganze selbstverständlich mit einem kleinen Ausflug. Nicht mal eine Woche sind wir zurück und schon wieder völlig euphorisch, energiegeladen und platzen fast vor Inspiration. Diese Landschaft ist einfach traumhaft, beruhigend, atemberaubend und macht uns so, so glücklich. ♥ // Sollte ich jemals zum Oktoberfest gehen (und glaubt mir, das wird eher nicht passieren), dann wäre es genau so. Nicht im Dirndl, sondern im Petticoat. Mit Samt Heels und kleinem Täschchen.

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Einer für alle: der Outdoor Look, der mit den isländischen Wetterwechseln umgehen kann.

Den vergangenen Sonntag haben wir also draussen verbracht. Freitag am späten Nachmittag sind wir gelandet, haben dann nur noch eine Pizza bestellt und fix die Koffer ausgepackt und sind früh in den Tiefschlaf gefallen. Samstagmorgen ging es sofort in die Wanderklamotte , der Jeep wurde bepackt und wir wollten nur noch rau, raus, raus. Nach dem Frühstück düsten wir ab in die verschneiten Landschaft der Reykjanes Peninsula, einer der deutlich unterschätzen Teile der Insel. Die Route ist traumhaft, fährt man erst an einem riesigen See vorbei, dann an heißen Quellen, entlang der stürmischen Küste, an noch mehr dampfender Erde, vorbei an einem malerischen Leuchtturm und stoppt final an der Blauen Lagune. Für einen kommenden Beitrag wollten wir gern Bilder an der berühmten Badestätte machen und so haben wir die Gelegenheit für Fotos und eine kleine Wanderung genutzt. Hier in Island ist es aktuell noch hundekalt. Es stürmt, schneit, hagelt und auch wenn die Sonne mal aus allen Poren lacht, so sind Temperaturen über 0°C eher die Ausnahme. Bei unserem Trip hat es erst geregnet, dann fiel das Weiß aus allen Wolken, der Himmel brauch auf und die Sonne schien. Wir sind insgesamt keine 100km gefahren, haben dicke Schneeberge, Sturm, aber auch strahlenden Sonnenschein bezeugt.

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Warum es völlig ok ist, einfach mal einen schlechten Tag und 'nen Durchhänger zu haben.

Positives Denken ist eine gute Sache, es ist wichtig, es beeinflusst das ganze Leben und seinen Verlauf. Dinge positiv zu sehen, die Schönen Seiten zu finden, sich über Kleinigkeiten zu freuen, anstatt sich über andere Kleinigkeiten aufzuregen - all dies hat eine unheimliche Auswirkung auf die eigene Lebensqualität. Wundervoll ist daher dieser Positivity Trend, in all seinen Facetten. Und trotzdem schleicht sich bei uns so langsam das Gefühl ein, dass Social Media uns dieser Tage vermitteln möchte, dass positives Denken ein MUSS sei. Das Selbstzweifel gänzlich scheiße sind, dass Frauen sich immer und bedingungslos gegenseitig unterstützen müssen und alle automatisch BFFs for life sein sollten. Das man immer mit einem Strahlelächeln durchs Leben zu gehen hat und nichts bemängeln darf. Das wir Deutschen einfach nur eine grenzenlose Nörgler-Nation sind, die sich jetzt zusammenreissen soll, jeden Tag, so beschissen er auch sein mag, als ein Geschenk abzufeiern hat, sich gegenseitig nonstop Komplimente machen sollte (speziell wenn es nach den Instagramern geht, dann bitte in einer Flut aus positiven 'you go girl' Kommentaren) und das es scheiße ist, Dinge auch mal scheiße zu finden. So sehr wir also dafür sind, immer die positiven Seiten zu sehen, nach Vorn zu schauen, Momente zu genießen, so möchten wir doch langsam auch einschreiten und sagen: du musst dir das hier nicht zwanghaft schön reden, du darfst auch einfach mal was blöd finden. Du darfst unzufrieden sein, zweifeln, nörgeln. Wir verstehen einfach nicht, warum mittlerweile alles so extrem ausfallen muss.

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Zum Frühlingsanfang darf's auch mal ein bisschen Kanarienvogel sein. Grün zu Gelb.

Ich hatte eine Phase in meiner Jugend, da habe ich nur gedeckte Farben getragen. Meine Garderobe bestand komplett aus Grau, Schwarz, Braun und ein blasses Rot war das höchste der Gefühle. Seit Jahren schon kann ich von Farben nun nicht mehr genug bekommen. Mische wild, trage alles von Intensiv-Lila bis Knallgrün und besitze tatsächlich nur noch sehr, sehr wenige Basics in Schwarz und Grau. Jeans, ein schickes Kleid, ein bisschen was zum Kombinieren - alles andere ist bunt. Selbst meine Schuhe. Ich experimentiere gern mit verschiedenen Tönen und wenn ich zu düster angezogen bin, dann drückt das auf meine Stimmung - jedenfalls bilde ich mir das ein. Jetzt zum Frühlingsanfang, wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die ersten Blümchen sprießen, da ist mein Wunsch nach Farbe nur noch intensiver. So hab ich vor Abflug noch einmal die Chance genutzt und bei 15°C und bester Laune den Kanarienvogel gemimt. Grün zu Gelb - ich liebe die Kombi. Der Rock ist von Yumi und schon ein paar Jahre alt - er schwingt herrlich und ich finde die goldenen Punkte darauf total niedlich. Mittlerweile ist er längst ausverkauft, aber ich hab eine wunderschöne Alternative in Dunkelblau mit weißen Punkten gefunden. ♥

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CHEERS - auf ein neues Abenteuer! (Mit einem Himbeer-Holunder Moscow Mule.)

Unsere heutigen Neuigkeiten servieren wir euch auf Eis. Mit einem Schuss Holunder, Ingwer, Limetten, einem Hauch Gurke, frischen Himbeeren und einer Handvoll Granatapfel-Kernen. Gestern haben wir Beide mal wieder auf die Zukunft angestoßen, eine Zukunft, die sich bereits ab diesem Jahr hochoffiziell in Island abspielen soll. Noch leben wir rechtlich (und steuerrechtlich) in Deutschland. Unsere Firma hat ihren Sitz in Hannover, wir sind gemeldet in Hannover, wir verbringen einen deutlichen Anteil unserer Zeit in Hannover. Wir pendeln zwischen Island und Deutschland und unser Leben spielt an zwei Schauplätzen. Noch dieses Jahr wollen wir ein für alle Mal umsiedeln, die Reste unseres deutschen Haushaltes auflösen und einen neuen Mietvertrag in Reykjavik unterschreiben. Es ist soweit, nach zwei Jahren 'Probe-Wohnen' wagen wir den endgültigen Sprung. Eine große Entscheidung. Eine, die uns mit unendlich viel Freude erfüllt. Darauf mussten wir natürlich anstossen. Da unsere Hochstimmung mit dem Geburtstag von Caro's Mama zusammen fiel, haben wir zwei die Bar-Nixen gemimt und einen Cocktail kreiert, den unserer Meinung nach JEDER mögen sollte. Bühne frei für unseren Moscow Mule mit Holunder, Himbeeren und Granatapfel!

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Lieblingsstück: das Peplum-Bleistiftkleid mit Schleife.

Heute ist Montag und damit ist die letzte Woche in Hannover angebrochen. Ende der Woche geht es zurück nach Island - endlich möchte ich sagen, aber das kommt mir schwer über die Lippen. Das Leben an zwei Orten, die nicht nur ein paar Autostunden voneinander entfernt sind, hat eine durchaus traurige Seite - nämlich das Vermissen. Freue ich mich auf der einen Seite unfassbar auf alles was mich in Reykjavik erwartet, bereite ich mich innerlich schon auf den Abschiedsschmerz vor der sich einstellen wird, sobald das Haus meiner Eltern am Freitagmorgen im Rückspiegel des Taxis verschwinden wird. Wieder mehrere Wochen in denen ich meine Liebsten nicht sehen werde, wieder einige Familientreffen, die ich verpasse, wieder etliche Entwicklungsschritte meiner Nichten, die ich nicht miterleben kann. Die Achterbahn unseres Lebens hat in den letzten Jahren (seit unseren drei Monaten in Island) einige Umbauten hinter sich gebracht - mehr Höhen, mehr Tiefen und jede Menge Loopings. So traurig der Abschied jedes Mal ist, so groß ist auch die Freude, wenn wir in Hannover oder Reykjavik ankommen und umarmt werden mit dem Wissen, es warten jede Menge Glücksmomente auf uns. Im Endeffekt ist es also so, dass beide Orte mich auf ihre ganz eigene Weise glücklich machen und ich an beiden gerne bin - demnach ist jeder Abschied bittersüß.

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