Islands Osten: Seydisfjördur im Tiefschnee - ein Wintermärchen. (Und unsere Reisetipps.)

Vielleicht erinnern sich ein paar von euch ja noch daran, wie wir im vergangenen Jahr schwer verliebt von dem kleinen Örtchen in Island's Ostfjorden gesprochen haben. Selbstverständlich konnten wir uns bei unserem erneuten Trip in die atemberaubenden Fjorde nicht klemmen, dem Fleckchen einen erneuten Besuch abzustatten. Und sch**** man, am liebsten wären wir auf der Stelle umgezogen. Seydisfjördur im Tiefschnee - das ist die Quintessenz von dem Island, wie wir es lieben. Abgelegen, leise, friedlich, zuckersüß, eigenwillig und gelegen in einer Umgebung, die einem das Herz innerhalb von Sekunden klaut und nicht mehr wiedergibt. Für einen kurzen Moment haben wir uns in Träumen verloren und darüber gegrübelt, wie realistisch es ist, dort hinzuziehen. Leider so gar nicht realistisch, da der Flughafen 9 Stunden entfernt liegt, es nur einen winzigen Supermarkt gibt und selbst die nächstgrößere Stadt erst eine Stunde Fahrtzeit zu erreichen ist. Zudem geht es nur über einen Pass in Richtung Seydisfjördur und wenn die Winterstürme toben und die Schneewehen sich nicht mehr kontrollieren lassen, dann schließt dieser schonmal. Und so sehr wie diese Einsamkeit lieben - monatelang in einem kleinen Örtchen eingeschneit zu sein ist selbst für uns ein bisschen ZU abenteuerlich und abgeschieden. Dennoch, wenn ihr eine Rundreise plant, dann FAHRT IN DIE OSTFJORDE!

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Lange, gepflegte, glänzende Haare - all unsere Geheimwaffen für eine perfekte Mähne.

Auch wenn wir tatsächlich die meiste Zeit einen unordentlichen Knödel (nein, keinen fetzigen 'Messy Bun') auf dem Kopf herum tragen, so legen wir doch sehr viel Wert auf die Pflege unserer Haare und investieren daher immer wieder in entsprechende Produkte. Gerade durch das ständige Hin- und Herreisen zwischen zwei völlig verschiedenen Welten wird unser Schopf stark strapaziert. Von der Kälte in die Wärme, Temperaturunterschiede von manchmal mehr als 20°C, vom Regen in die Sonne in den Sturm. Hagel, Schnee, Schauer - ständig werden die Längen durchgenässt, dann vom kühlen Wind getrocknet. Es ist ein ganz schöner Kampf, nicht nur noch Stroh auf dem Kopf herum zu tragen und durch unser ständiges Gefärbe und Getöne wird es ganz sicher nicht einfacher. Wir haben so viel ausprobiert über die letzten Jahre, haben auch soviel Geld für Müll ausgegeben, der absolut NICHTS geholfen hat, ausser, unser Bankkonto unnötig zu belasten. Nach und nach hat sich nun aber auch eine ordentliche Sammlung and Produkten ergeben, die wirklich (!) helfen. Die halten, was sie versprechen. Einige Sachen in unseren Schränken sind ganz nett zu haben und werden ab und an mal gebraucht, die, die wir euch heute vorstellen, sind echte 'Retter' in punkto Good Hair Day und unser heiliger Gral in Sachen Haarpflege, Must-Haves, ohne die wir unsere Haare nicht mehr aus dem Bad lassen. Bevor wir jetzt weiter schwafeln, kommt hier die genaue Auflistung unserer Lieblinge und ein paar Tipps, wie man sie jeweils am effektivsten anwendet.

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Wundervolles Island - Episode 1: Was wir von den Isländern lernen können.

Wir sitzen im Taxi zum Hannover Hauptbahnhof, müssen unsere beiden Jungs zurück nach Island verabschieden und wollen sie eben im Zug absetzen. Die Tickets sind so gebucht, dass die beiden locker zwei Stunden Zeit zum Check-In haben - um 14Uhr nochwas soll der Flieger zurück in die Heimat starten. Wir sitzen also im Taxi und bekommen eine SMS. 'Wir bedauern, Sie informieren zu müssen, dass ihr Flug aktuell eine Stunde Verspätung hat und nun 12:30Uhr gehen wird.' - Irgendwas in der Richtung. Schlagartige Stille im Auto, alle kalkulieren, wie das sein kann, dann die vorsichtige Frage 'ich dachte, der Flug geht kurz nach 14Uhr?'. Wir beide sind umgehend angespannt, kramen fiebrig nach den Handys, um noch einmal die genauen Flugdaten zu checken. Uns trifft fast der Schlag - ganz offensichtlich ist bei der Zugbuchung jemand in der Zeile verrutscht, die geplante Abflugzeit ist 11:40Uhr. Wie wir so sind, werden wir direkt panisch. Fluchen. Recherchieren knapp an der Hysterie vorbei schlitternd, wann genau der Zug in Berlin ankommen soll, wie viele Minuten die Fahrtzeit vom Hauptbahnhof bis Schönefeld Flughafen beträgt, wann der Check-In Schalter schließt und diskutieren dann mit hochroten Köpfen, wie zur Hölle das passieren konnte. Während Caro Stressflecken bekommt und Linda nonstop redet, wechseln die beiden mit ruhiger Stimme drei Worte, klären die Lage und schauen dann gähnend aus dem Fenster.

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Eine kurze Geschichte der Zeit. Kapitel 1: 'Your adventure starts now'

Manchmal ist die Zeit gekommen, sich neu zu erfinden. Sich zu lösen, wenn Dinge sich festgefahren haben. Einen Schluss-Strich zu ziehen oder einen Neuanfang zu wagen. Wir lieben solche Abschnitte im Leben, lieben es, weiterzugehen, Pläne zu schmieden, Ideen in die Realität umzusetzen. Wir sind jetzt ganz brutal ehrlich mit euch: dieser Blog ist unser zu Hause, aber er wird auf Dauer nicht unser Einkommen sichern und auch nicht unsere Zukunft sein. Er ist unsere Inspiration, unser kreatives Outlet, aber wir sind nicht DIE Überflieger, werden auf die Schnelle keine 200.000 Instagram Follower mehr zusammenbekommen - aber die braucht es leider, wenn man aktuell von seinem Blog leben möchte. Wer eine Platform wie unsere als Plan A betreibt, der muss sich an die oberste Spitze durchsetzen, vor allem, was Social Media anbelangt. Gute Leserzahlen allein reichen nicht mehr aus, im Gegenteil, sie scheinen immer irrelevanter zu werden, wenn sie nicht mit den passenden Kanälen daherkommen. Wir haben uns lange im Becken gehalten, wir stecken auch jetzt nicht den Kopf in den Sand, darum soll es gar nicht gehen. Aber wenn man merkt, dass man gewisse Grenzen erreicht hat, dann ist es vielleicht an der Zeit, seine anderen Träume noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir sind Anfang 30, noch machen uns Outfit-Postings Spaß, aber in 10 Jahren ist es nicht unser Ziel, noch immer permanent unsere Gesichter in die Kamera zu halten. Man wächst mit seinen Aufgaben, geht mit dem Trend, aber wenn man merkt, dass es Zeit für Veränderung ist, dann sollte man auf sein Herz hören. Wir werden Like A Riot nicht schließen und hier jetzt fiese Klickhascherei betreiben, wir wollen nur sagen, dass ein gewisser Fortschritt und Wachstum im Leben essentiell sind und wenn man stagniert, dann ist es vielleicht genau das Richtige, sich zu drehen und einen großen Satz in eine andere Richtung zu machen.

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Roomtour! Wir nehmen euch per Video mit durch unser Apartment in Reykjavik.

Aktuell schauen wir uns nach einer neuen Wohnung um. Wir haben ziemlich genaue Vorstellungen von Lage, Größe, Aufteilung und noch ein paar anderen Dinge und selbst ohne die aktuell sehr schwierige Lage auf dem isländischen Wohnungsmarkt wäre es absolute Glückssache, eine solche Unterkunft zu finden. Am liebsten ein freistehendes Haus ein wenig ausserhalb von Reykjavik, mit großer Terrasse, vorzugsweise Grillplatz und HotPot, mit zwei Etagen, mindestens zwei Bädern und fünf Zimmern, zusätzlich zur Küche. Wir müssen aller Wahrscheinlichkeit nach Mitte des Jahres aus unserer geliebten Maisonette hier raus, da eine der anderen Wohnungen nicht weiter vermietet wird und die zurückkehrende Eigentümerin besagter Wohnung -Zitat- es hassen würde, wenn es im Haus eine Katze gäbe. Sehr sympathisch, du dumme Kuh! Da wir uns nun auch noch eine zweite Katze holen möchten (am liebsten diesmal aus Kattholt, falls sie eine abzugeben haben), bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als schnellstens nach einer Zwischenlösung zu suchen, bevor wir ein Grundstück kaufen - denn zwei Katzen können wir der sympathischen Tante ja nun auf keinen Fall antun. (Bitte hier gedanklich das Wut Emoticon einsetzen.) Dummerweise ist Island gerade in der nächsten Abwärtsspirale, was den Markt anbelangt und kaum ein Mensch kann sich noch eine Wohnung leisten.

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Like A Riot - wie wir zu unserem Blog-Namen kamen und was er heute für uns bedeutet.

Wieso eigentlich genau 'Like A Riot'? Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir noch nie die Story zu unserem Blognamen erzählt haben oder darüber gesprochen, was er damals für uns bedeutet hat. Was er heute eigentlich noch für uns bedeutet. Riot meint soviel wie Aufstand, Tumult, to riot bedeutet Krawall machen, toben, randalieren. Eine recht wilde Aussage, die irgendwie so gar nicht zu uns passt, könnte man meinen. Tatsächlich haben wir uns den Namen nicht unbedingt nach seiner Bedeutung gesucht - wir haben uns einfach in den Klang verliebt. Damals, 2010, in den Clubs der Stadt. Bei keinem Lied haben wir uns mehr gefreut, wenn der DJ es endlich spielte, als bei 'Lisztomania' von Phoenix. Inbrünstig haben wir -like a riot like a riot oh- mitgesungen, getanzt, getrunken, gelacht. Es fühlte sich so frei an, unbeschwert, es klang nach den Nächten auf Festivalboden, nach Übernachtungen auf den Auto-Vordersitzen, nach Schlafen auf dem Flughafenfußboden, in den Hostels Europas, in den Bunk-Betten der Tourbusse. Es passte zu unserem Leben, zu unserer Jugend. Als Linda sich entschied, den Blog zu starten, da lief in ihrem Kopf eben jener Song in Endlosschleife und aus einem Impuls heraus wurde 'Like A Riot' ins Leben gerufen - eine Plattform zum Teilen all jener Abenteuer. Weil es sich ein wenig nach Krawall machen anfühlte, unser Dasein. Als der Blog 2012 dann größer wurde, da stellte sich die Frage nach einem neuen Namen nicht. Like A Riot war Like A Riot und blieb Like A Riot.

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