Warum es völlig ok ist, einfach mal einen schlechten Tag und 'nen Durchhänger zu haben.

Positives Denken ist eine gute Sache, es ist wichtig, es beeinflusst das ganze Leben und seinen Verlauf. Dinge positiv zu sehen, die Schönen Seiten zu finden, sich über Kleinigkeiten zu freuen, anstatt sich über andere Kleinigkeiten aufzuregen - all dies hat eine unheimliche Auswirkung auf die eigene Lebensqualität. Wundervoll ist daher dieser Positivity Trend, in all seinen Facetten. Und trotzdem schleicht sich bei uns so langsam das Gefühl ein, dass Social Media uns dieser Tage vermitteln möchte, dass positives Denken ein MUSS sei. Das Selbstzweifel gänzlich scheiße sind, dass Frauen sich immer und bedingungslos gegenseitig unterstützen müssen und alle automatisch BFFs for life sein sollten. Das man immer mit einem Strahlelächeln durchs Leben zu gehen hat und nichts bemängeln darf. Das wir Deutschen einfach nur eine grenzenlose Nörgler-Nation sind, die sich jetzt zusammenreissen soll, jeden Tag, so beschissen er auch sein mag, als ein Geschenk abzufeiern hat, sich gegenseitig nonstop Komplimente machen sollte (speziell wenn es nach den Instagramern geht, dann bitte in einer Flut aus positiven 'you go girl' Kommentaren) und das es scheiße ist, Dinge auch mal scheiße zu finden. So sehr wir also dafür sind, immer die positiven Seiten zu sehen, nach Vorn zu schauen, Momente zu genießen, so möchten wir doch langsam auch einschreiten und sagen: du musst dir das hier nicht zwanghaft schön reden, du darfst auch einfach mal was blöd finden. Du darfst unzufrieden sein, zweifeln, nörgeln. Wir verstehen einfach nicht, warum mittlerweile alles so extrem ausfallen muss.

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Zum Frühlingsanfang darf's auch mal ein bisschen Kanarienvogel sein. Grün zu Gelb.

Ich hatte eine Phase in meiner Jugend, da habe ich nur gedeckte Farben getragen. Meine Garderobe bestand komplett aus Grau, Schwarz, Braun und ein blasses Rot war das höchste der Gefühle. Seit Jahren schon kann ich von Farben nun nicht mehr genug bekommen. Mische wild, trage alles von Intensiv-Lila bis Knallgrün und besitze tatsächlich nur noch sehr, sehr wenige Basics in Schwarz und Grau. Jeans, ein schickes Kleid, ein bisschen was zum Kombinieren - alles andere ist bunt. Selbst meine Schuhe. Ich experimentiere gern mit verschiedenen Tönen und wenn ich zu düster angezogen bin, dann drückt das auf meine Stimmung - jedenfalls bilde ich mir das ein. Jetzt zum Frühlingsanfang, wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die ersten Blümchen sprießen, da ist mein Wunsch nach Farbe nur noch intensiver. So hab ich vor Abflug noch einmal die Chance genutzt und bei 15°C und bester Laune den Kanarienvogel gemimt. Grün zu Gelb - ich liebe die Kombi. Der Rock ist von Yumi und schon ein paar Jahre alt - er schwingt herrlich und ich finde die goldenen Punkte darauf total niedlich. Mittlerweile ist er längst ausverkauft, aber ich hab eine wunderschöne Alternative in Dunkelblau mit weißen Punkten gefunden. ♥

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CHEERS - auf ein neues Abenteuer! (Mit einem Himbeer-Holunder Moscow Mule.)

Unsere heutigen Neuigkeiten servieren wir euch auf Eis. Mit einem Schuss Holunder, Ingwer, Limetten, einem Hauch Gurke, frischen Himbeeren und einer Handvoll Granatapfel-Kernen. Gestern haben wir Beide mal wieder auf die Zukunft angestoßen, eine Zukunft, die sich bereits ab diesem Jahr hochoffiziell in Island abspielen soll. Noch leben wir rechtlich (und steuerrechtlich) in Deutschland. Unsere Firma hat ihren Sitz in Hannover, wir sind gemeldet in Hannover, wir verbringen einen deutlichen Anteil unserer Zeit in Hannover. Wir pendeln zwischen Island und Deutschland und unser Leben spielt an zwei Schauplätzen. Noch dieses Jahr wollen wir ein für alle Mal umsiedeln, die Reste unseres deutschen Haushaltes auflösen und einen neuen Mietvertrag in Reykjavik unterschreiben. Es ist soweit, nach zwei Jahren 'Probe-Wohnen' wagen wir den endgültigen Sprung. Eine große Entscheidung. Eine, die uns mit unendlich viel Freude erfüllt. Darauf mussten wir natürlich anstossen. Da unsere Hochstimmung mit dem Geburtstag von Caro's Mama zusammen fiel, haben wir zwei die Bar-Nixen gemimt und einen Cocktail kreiert, den unserer Meinung nach JEDER mögen sollte. Bühne frei für unseren Moscow Mule mit Holunder, Himbeeren und Granatapfel!

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Lieblingsstück: das Peplum-Bleistiftkleid mit Schleife.

Heute ist Montag und damit ist die letzte Woche in Hannover angebrochen. Ende der Woche geht es zurück nach Island - endlich möchte ich sagen, aber das kommt mir schwer über die Lippen. Das Leben an zwei Orten, die nicht nur ein paar Autostunden voneinander entfernt sind, hat eine durchaus traurige Seite - nämlich das Vermissen. Freue ich mich auf der einen Seite unfassbar auf alles was mich in Reykjavik erwartet, bereite ich mich innerlich schon auf den Abschiedsschmerz vor der sich einstellen wird, sobald das Haus meiner Eltern am Freitagmorgen im Rückspiegel des Taxis verschwinden wird. Wieder mehrere Wochen in denen ich meine Liebsten nicht sehen werde, wieder einige Familientreffen, die ich verpasse, wieder etliche Entwicklungsschritte meiner Nichten, die ich nicht miterleben kann. Die Achterbahn unseres Lebens hat in den letzten Jahren (seit unseren drei Monaten in Island) einige Umbauten hinter sich gebracht - mehr Höhen, mehr Tiefen und jede Menge Loopings. So traurig der Abschied jedes Mal ist, so groß ist auch die Freude, wenn wir in Hannover oder Reykjavik ankommen und umarmt werden mit dem Wissen, es warten jede Menge Glücksmomente auf uns. Im Endeffekt ist es also so, dass beide Orte mich auf ihre ganz eigene Weise glücklich machen und ich an beiden gerne bin - demnach ist jeder Abschied bittersüß.

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Geht ihr euch nicht manchmal auf den Sack? Die 24/7 Freundschaft und wie sie ewig hält.

Als wir uns überlegt haben, diesen Artikel zu schreiben, hatten wir eigentlich angedacht, ein paar Tipps anzubringen, wie eine Freundschaft ewig hält, wie man miteinander wächst und sich gegenseitig stützt. Wir wollten die Grundsteine unserer BFF Geschichte offenlegen, das Fundament quasi und verraten, wie man sich nicht auf den Sack geht, wenn man so sehr aufeinander hängt, wie wir. Das Dumme ist, dass man das überhaupt nicht in Worte und Tipps verpacken kann - es war bei uns einfach von Anfang so. Ab dem Tag, an dem wir Best Buddies wurden, hingen wir immer gemeinsam ab. Uns verband von Minute eins so ein Band, wie man es aus Erzählungen über Zwillinge kennt (für die man uns witzigerweise auch schon hielt - obwohl wir so unterschiedlich aussehen). Mit jedem verstreichenden Tag haben wir damals mehr Zeit miteinander verbracht, bis wir mit 13 quasi schon zusammen wohnten, jedes Wochenende gemeinsam verplanten und als wir endlich so alt waren, dass wir allein verreisen konnten - auch dies als Duo taten. Wir waren nie einfach Freunde, wir waren immer ein Team, ein 'zusammen sind wir stark'. Seit einigen Jahren wohnen wir nun tatsächlich zusammen, erst in einer WG in Köln, dann in Hannover, jetzt eben in Island. Wir verbringen nahezu jeden Tag miteinander. Wir streiten uns vergleichsweise selten, der Gesprächsstoff geht uns niemals aus, die Zukunftspläne auch nicht. Ein Leben ohne die andere ist absolut unvorstellbar geworden, auch wenn wir nicht unser ganzes Leben lang zu viert in einer Wohnung wohnen wollen - ein gemeinsames Land muss es schon sein. Und die Häuser in Laufnähe, unter 5 Minuten

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Die perfekte Welle - Tutorial für eine langlebige Lockenmähne und Caro's Alltagsfrisur.

Ich wurde jetzt häufiger gebeten, doch mal zu verraten, wie ich meine Haare so style und liebste Alltags-Frisur kreiere - was ich euch natürlich sehr gern erzähle. Ich trage meine Haare schon immer am liebsten offen und da ich kein besonderes Talent für Flecht- und Steck- Frisuren habe, es aber mag, wenn die Haare gemacht aussehen, habe ich über die Jahre diesen Hair-Do zu meinem Eigen gemacht. Ich gebe dem Look mal ganz fix einen eigenen Namen und nenne ihn 'die Evelyn'. Zum einen erinnert er mich an die wundervolle Frisur der wirklich bildschönen Evelyn aus Pearl Harbor, deren gesamten Kleiderschrank ich gern stehlen würde und die die wohl schönsten Frisuren überhaupt trägt, (ja, ich gebe zu, die Inspiration zu meinem alltäglichen Haar-Look könnte durchaus aus dieser Richtung kommen :D), zum anderem heist meine Mama Evelyn und ihr wisst ja, dass ich vor allem dank meiner Mutti eine so große Liebe für die Styles der 50er und 60er Jahre empfinde. Je älter ich werde, desto klassischer mag ich meine Looks und meiner Meinung nach sind die eingedrehten, weggesteckten Seiten-Partien absolut zeitlos, elegant und verleihen jedem Outfit augenblicklich einen gewissen Hauch von vergangenen Zeiten. Selbst Schlabberpulli, Leggings und Ballerinas sehen mit einer solchen Frisur schick aus, wirken erwachsen und ausgehtauglich.

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