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Zum Frühlingsanfang darf's auch mal ein bisschen Kanarienvogel sein. Grün zu Gelb.

Ich hatte eine Phase in meiner Jugend, da habe ich nur gedeckte Farben getragen. Meine Garderobe bestand komplett aus Grau, Schwarz, Braun und ein blasses Rot war das höchste der Gefühle. Seit Jahren schon kann ich von Farben nun nicht mehr genug bekommen. Mische wild, trage alles von Intensiv-Lila bis Knallgrün und besitze tatsächlich nur noch sehr, sehr wenige Basics in Schwarz und Grau. Jeans, ein schickes Kleid, ein bisschen was zum Kombinieren - alles andere ist bunt. Selbst meine Schuhe. Ich experimentiere gern mit verschiedenen Tönen und wenn ich zu düster angezogen bin, dann drückt das auf meine Stimmung - jedenfalls bilde ich mir das ein. Jetzt zum Frühlingsanfang, wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die ersten Blümchen sprießen, da ist mein Wunsch nach Farbe nur noch intensiver. So hab ich vor Abflug noch einmal die Chance genutzt und bei 15°C und bester Laune den Kanarienvogel gemimt. Grün zu Gelb - ich liebe die Kombi. Der Rock ist von Yumi und schon ein paar Jahre alt - er schwingt herrlich und ich finde die goldenen Punkte darauf total niedlich. Mittlerweile ist er längst ausverkauft, aber ich hab eine wunderschöne Alternative in Dunkelblau mit weißen Punkten gefunden. ♥

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Ich trag' jetzt Brille! Ein erster Look mit meinem neuen Modell von Heritage.

Da hatte ich also vor einer Woche Geburtstag und eigentlich ist es so (jedenfalls bei mir) - je älter ich werde, desto weniger interessiert mich der Tag. Dieses Jahr war es anders, da wir schließlich gleichzeitig auch die Verlobung gefeiert haben und natürlich, weil ich diesmal in Hannover war, all die wunderbaren Menschen drücken konnte, die ich oft schmerzlich vermisst habe an meinen Geburtstagen und ich somit wieder einmal feststellen durfte, was für wahnsinniges Glück ich habe, so tolle Individuen meine Familie und Freunde nennen zu dürfen. Geschenke sind mir völlig Wurst, ich brauche und will nichts, aber wenn jemand einem mit solcher Geste zeigt, wie gut er dich kennt und wie viel Gedanken er sich gemacht hat, dann ist es schon irgendwie schön, was soll ich rumlügen! ;) Was ich tatsächlich merke ist, dass man eben unweigerlich älter wird. So viele Vorteile das mit sich bringt (Unabhängigkeit, eigene Entscheidungen, ein gewisses Grundwissen, wie das Leben so läuft) - es hat auch Nachteile. Nach einer Woche Durcharbeiten hingen wir mehr über unseren Cocktails, als dass wir sie gediegen geschlürft hätten und gähnten um die Wette. Keine 'Feier durch die Nacht', sondern der intensive Wunsch nach dem warmen, weichen Bettchen.

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Ich mach euch heute den Seemann - Muschel-Clutch, Streifenshirt & Marlenehose.

Dieser Look is eigentlich super simpel, dennoch aber ein ziemlicher Hingucker, dank der knallroten Hose im Marlene-Schnitt. Um es etwas runterzubrechen und kein ZU extravagantes Outfit zu kreieren, habe ich es mit den restlichen Stücken eher schlicht gehalten und ein einfaches, gut sitzendes Streifen-Shirt (ich finde nichts zauberhafter, als einen leichten Seemann-Touch, daher dürfen Streifentops meiner Meinung nach in keinem Kleiderschrank fehlen) und sehr feminine, filigrane High Heels kombiniert. Mit offenen Haaren wäre das für mich nichts gewesen - ich trage stets Dutt, wenn es entspannter sein soll. Für den kleinen Twist (und weil ich das maritime Thema eben so gerne mag) habe ich dann zu meiner Muschel-Tasche gegriffen. Ich bin übrigens ein riesiger Fan von solch ausgefallenen Mini-Metall-Clutches und habe aktuell dieses traumhafte, roségoldene Stück im Auge. Das Outfit ist sicher kein Aufregen der Woche und auch keine bahnbrechende Neuerfindung des Mode-Rads, aber ein recht klassischer Sommerlook mit Augenzwinkern. // Aus dem Alltag: Whoop Whoop, Cari's Eltern sind in town. Da ich die Beiden ja nun mittlerweile auch um die 20 Jahre kenne, mindestens 5.000 Nächte in ihrem Haus genächtigt habe, ca. 8.000 Nudelsalate verspeiste, sie gern als 'Zweiteltern' betitele und auch dementsprechend lieb habe, freue ich mich natürlich ganz ungemein, dass wir nun alle zusammen (ja, alle sechs :D) das Land bereisen können. Caro's Mama ist ein riesiger Island Fan...

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Französisches Bistro in Reykjavik - Dinner mit Deluxe-Fondue und süßem Wein.

Fondue? Noch nie gemacht. Ist das nicht so ein Ding aus den 70ern? Als wir neulich im französischen Bistro um die Ecke zum Lunch saßen, fiel uns zum einen die speziell eingerichtete Ecke für Raclette und Fondue auf, zum anderen der Punkt 'Fondue Feast' auf der Speisekarte. Erst flüssiger Käse, dann heißes Öl, zum Abschluss erwärmte Schokolade, dazu alles an Brot, Gemüse, Obst, Fleisch und co., was man sich vorstellen kann - so ähnlich stand es da geschrieben. Wir waren sofort neugierig, fanden das Eck gemütlich und die Idee von warmem Schoko-Dip extrem vielversprechend. Als wir also unsere Dinner-Reservierung für heute Abend wegen dem Fußball Spiel absagen mussten, überlegten wir spontan, doch einfach mal das Fondue Fest zu buchen. Wir bekamen noch am selben Tag einen Tisch und gingen mit hohen Erwartungen in das super nett eingerichtete Bistro. Wie schon erzählt, war das erste Essen dort extrem gut und so erhofften wir uns einen schönen Abend mit vollen Bäuchen und dem ein oder anderen guten Schluck. Und man, wir wurden nicht enttäuscht. Wir mussten uns regelrecht nach Haus schleppen, so abgefüllt waren wir mit Marshmallows und in Käse gewendeten Champignons, mit deep fried Tomaten und Weintrauben (!), mit Kartoffeln in Pfeffer-Sauce und kleinen Pfannkuchen belegt mit Gouda. Für die Jungs gab es zudem noch dreierlei Fleisch-Sorten. Alles war super frisch und lokal und wurde in Massen aufgetischt. Das 'Schlimme' am Fondue ist, dass man einfach nicht aufhören kann, über Stunden futtert und gar nicht merkt, dass man bereits ein halbes Kilo von jeweils Brot, Käse, Obst und Gemüse verdrückt hat. :D Andererseits ist es aber auch eine echt schöne Abwechslung zu einem regulären Restaurant Besuch und so bekommt der Abend von uns eine Eins mit Sternchen. Wir kommen wieder! ♥

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2016 is mein Sommer der Jeansjacke - heute gibt's die Version mit Spitzendetail.

Ich widme diesen Sommer den Jeans-Jacken. Manche sagen, der Trend sei überholt, andere finden, er sei gerade wieder so richtig im Kommen. Ich sage: mir völlig egal. Ich liebe die Teile, trage aktuell im Wechsel entweder meine Schwarze oder Caros shredded Variante in hellblau und mit Rückendetail aus Spitze. ♥ Zwei (oder auch drei) weitere Modelle hab ich zudem auf meiner Wunschliste: diese völlig Zerfetzte, diese mit Blumenstickerei und diese mit Sternenprint. An der See hab ich an einem lauen Abend zu Flatterhose und Crop Top gegriffen und mich gegen den leichten Wind dann obenrum in meine Jeans-Obsession gehüllt. (Ein super süßes ähnliches Crop Top gibt es gerade übrigens bei Mango, mit leicht ausgefranstem Saum und in etwas anderen Farben.) Sandalen durften natürlich nicht fehlen, ich hab auf etwas derbere Schnürheels gesetzt. // Aus dem Alltag: Da morgen (selbstverständlich) ein ausführlichstes Diary mit geschätzten 30 kitschigen Pärchenfotos - ich übertreibe, keine Angst ;) - zu unserem Trip ans Meer online geht, mag ich heute gar nicht so viel vorweg nehmen. Eins kann ich aber sagen: nach einem ruhigen Winter und einer aufgrund unseres Umzugs nach Island und Pendelei zwischen den Ländern langen Reiseabstinenz, hat die Abenteuer- und Wanderlust uns wieder fest im Griff. Island hat begonnen, sein Sommermäntelchen auszuführen, aka die Lupinen beginnen zu blühen, alles ist leuchtend Grün und wir haben hier oben die ersten wärmeren Tage. Grund genug, noch an diesem kommenden Wochenende aus der Stadt raus zu fahren.

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Über Freiheitsgefühle, die Liebe zur wilden Natur und den dazu passenden (Frühlings-)Look.

Ich liebe die raue Natur und endlose Weiten, ich kann's nicht oft genug sagen. Je wilder und verlassener die Landschaft, desto mehr fühle ich mich zu Hause. Was für ein unglaubliches Glück, dass wir nun in einem Land wohnen, welches all dies im Überfluss bietet. Wir müssen nicht stundenlang im Auto sitzen, oder gar einen Flieger nehmen, um zu finden, wonach wir suchen. Wir sind genau 15 Minuten unterwegs und dann befinde ich mich inmitten meiner persönlichen Definition von Freiheit. Ich wünschte, ich könnte dieses Gefühl tatsächlich in Worte fassen. Beschreiben, wie es ist, dort zu stehen, auf einer komplett unbefahrenen Straße, versteinerte Lava und Moosfelder, so weit das Auge reicht. Dichter Tannenwald (dass es hier überhaupt keine Bäume gibt, ist völliger Quatsch), schneebedeckte Berge am Horizont, ein steter Wind, der über die Gesteinsformationen streift. Die Luft ist unglaublich klar. So sehr, dass mir in Deutschland, inmitten meiner großstädtischen Heimat, erst einmal zwei Tage schwindelig ist, weil mein Körper sich wieder umstellen muss. Wir fahren oft raus. Mindestens jedes zweite Wochenende sind wir unterwegs. Klettern auf Berge, streifen durch Täler, stehen vor einem brausenden Wasserfall. Morgen zum Beispiel zieht es uns in den Westen und zu einem weiteren Punkt auf der isländischen Naturwunder-Landkarte. Es ist ein Leben, von dem ich immer geträumt habe. Ein gemütliches Zuhause, Abendessen mit Lieblingsmenschen, gemeinsame Filmnächte, gemeinsame Erlebnisse. Mein mentales Fotobuch quillt über von Momenten, die konserviert sind für die Ewigkeit...

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