Viewing posts for the category Thoughts & Motivational

Warum es völlig ok ist, einfach mal einen schlechten Tag und 'nen Durchhänger zu haben.

Positives Denken ist eine gute Sache, es ist wichtig, es beeinflusst das ganze Leben und seinen Verlauf. Dinge positiv zu sehen, die Schönen Seiten zu finden, sich über Kleinigkeiten zu freuen, anstatt sich über andere Kleinigkeiten aufzuregen - all dies hat eine unheimliche Auswirkung auf die eigene Lebensqualität. Wundervoll ist daher dieser Positivity Trend, in all seinen Facetten. Und trotzdem schleicht sich bei uns so langsam das Gefühl ein, dass Social Media uns dieser Tage vermitteln möchte, dass positives Denken ein MUSS sei. Das Selbstzweifel gänzlich scheiße sind, dass Frauen sich immer und bedingungslos gegenseitig unterstützen müssen und alle automatisch BFFs for life sein sollten. Das man immer mit einem Strahlelächeln durchs Leben zu gehen hat und nichts bemängeln darf. Das wir Deutschen einfach nur eine grenzenlose Nörgler-Nation sind, die sich jetzt zusammenreissen soll, jeden Tag, so beschissen er auch sein mag, als ein Geschenk abzufeiern hat, sich gegenseitig nonstop Komplimente machen sollte (speziell wenn es nach den Instagramern geht, dann bitte in einer Flut aus positiven 'you go girl' Kommentaren) und das es scheiße ist, Dinge auch mal scheiße zu finden. So sehr wir also dafür sind, immer die positiven Seiten zu sehen, nach Vorn zu schauen, Momente zu genießen, so möchten wir doch langsam auch einschreiten und sagen: du musst dir das hier nicht zwanghaft schön reden, du darfst auch einfach mal was blöd finden. Du darfst unzufrieden sein, zweifeln, nörgeln. Wir verstehen einfach nicht, warum mittlerweile alles so extrem ausfallen muss.

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Geht ihr euch nicht manchmal auf den Sack? Die 24/7 Freundschaft und wie sie ewig hält.

Als wir uns überlegt haben, diesen Artikel zu schreiben, hatten wir eigentlich angedacht, ein paar Tipps anzubringen, wie eine Freundschaft ewig hält, wie man miteinander wächst und sich gegenseitig stützt. Wir wollten die Grundsteine unserer BFF Geschichte offenlegen, das Fundament quasi und verraten, wie man sich nicht auf den Sack geht, wenn man so sehr aufeinander hängt, wie wir. Das Dumme ist, dass man das überhaupt nicht in Worte und Tipps verpacken kann - es war bei uns einfach von Anfang so. Ab dem Tag, an dem wir Best Buddies wurden, hingen wir immer gemeinsam ab. Uns verband von Minute eins so ein Band, wie man es aus Erzählungen über Zwillinge kennt (für die man uns witzigerweise auch schon hielt - obwohl wir so unterschiedlich aussehen). Mit jedem verstreichenden Tag haben wir damals mehr Zeit miteinander verbracht, bis wir mit 13 quasi schon zusammen wohnten, jedes Wochenende gemeinsam verplanten und als wir endlich so alt waren, dass wir allein verreisen konnten - auch dies als Duo taten. Wir waren nie einfach Freunde, wir waren immer ein Team, ein 'zusammen sind wir stark'. Seit einigen Jahren wohnen wir nun tatsächlich zusammen, erst in einer WG in Köln, dann in Hannover, jetzt eben in Island. Wir verbringen nahezu jeden Tag miteinander. Wir streiten uns vergleichsweise selten, der Gesprächsstoff geht uns niemals aus, die Zukunftspläne auch nicht. Ein Leben ohne die andere ist absolut unvorstellbar geworden, auch wenn wir nicht unser ganzes Leben lang zu viert in einer Wohnung wohnen wollen - ein gemeinsames Land muss es schon sein. Und die Häuser in Laufnähe, unter 5 Minuten

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Es regnet, es regnet - und wir haben Musik, Serien und Buchempfehlungen für trübe Tage in petto.

Es will und will nicht Frühling werden. Vor Kurzem lockten noch 9°C und Sonnenschein vor die Tür, seit Tagen regnet es nun wieder in Strömen und wenn man das Fenster öffnet, schlagen Wind und Kälte ins Zimmer. Jeden Tag nehmen wir uns vor: heute drehen wir eine große Runde im Park oder joggen den Fluss hinter unserem Haus entlang. Und dann ziehen wir die Gardinen zurück und entscheiden uns doch dafür, nur schnell zum Bäcker zu sprinten und mit einem heißen Coffee to go in der Hand einen Kurz-Spaziergang unter Blätterdach zu wagen. Auch wenn wir vielleicht nicht die größten Fans von einer komplett durchregneten Woche sind - wir lieben vereinzelte Tage, an denen es so richtig schüttet. Wenn das Wasser die Scheibe herunter rinnt, die Sträucher sich im Wind hin und her wiegen, wenn man die Heizung aufdreht und plötzlich wahnsinnig Lust auf heißen Tee hat. Seit wir Freunde sind (und das werden dieses Jahr 20 Jahre) haben wir ein regelrechtes Regentag-Ritual. An miesen Tagen sind wir damals direkt nach der Schule in die Stadt gefahren und schnurstracks ins Teegeschäft gestiefelt. Haben uns eine Auswahl an leckeren Sorten gekauft (meisten waren es Rooibosch Karamell-Krokant oder Sahne-Karamell und was Exotischeres) und dazu unser Taschengeld allen ernstes in Trüffel Pralinen investiert.

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10 Tipps für einen frischen Start in den Tag, die auch tatsächlich funktionieren.

Freunde, die trüben Tage sind vorbei! Ja, es ist grau draussen und ja, es ist kalt. Nein, wir haben nicht im Lotto gewonnen und nein, nicht ein einziges unserer Probleme hat sich von selbst gelöst, aber hey, wir sind trotz allem 'back on track', wie man so schön sagt. Mit dem Fertigwerden unseres Layouts ist auch die Motivation endlich wieder zurück, mit dieser kam das positive Denken und mit eben jenem die nächste Planungsphase und schon sah das (Arbeits)Leben wieder freundlicher aus. Vielleicht noch nicht rosarotgepudert, aber immerhin schon einmal hell. Der liebe Silberstreif, nicht wahr? Er glitzert fröhlich am Horizont und unsere Laune mit ihm. Witzigerweise werden in solchen Notsituationen, wie sie bei uns am Mann war, endlich die Entscheidungen getroffen, für die man vorher zu blind, zu faul, zu uneinsichtig gewesen ist und plötzlich fühlt man sich bereit, die ungemütlichen Schritte zu gehen und Dinge zu ändern. Angefangen bei kleinen Routinen, bis hin zu Mammut-Aufgaben. Angestachelt von dieser neuen Energie wollen wir heute beginnen, ein paar Tipps und Tricks mit euch zu teilen, wie man aus dem Winterloch wieder herauskommt, sollte es einen zu verschlingen drohen.

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Warum es zum Problem werden kann, keine Probleme mehr zu haben.

Was für eine reißerische Überschrift, nicht wahr? Allerdings birgt sich in ihr viel Wahres, wie wir in den letzten zwei Jahren lernen durften. Wir beziehen uns hierbei übrigens nicht auf persönliche Probleme, wie beispielsweise die Steuererklärung (denn darauf können wir gern verzichten) und wollen auch gar nicht sagen, dass es nicht verdammt großartig wäre, wenn es einfach überhaupt keinen Stress mehr gäbe und die Welt ein Ort des Friedens wäre. Doch solange dies nicht der Fall ist, kann es wirklich schwierig werden, wenn man sich dem Ganzen (wenn auch unbewusst) völlig entzieht. Bevor ihr unseren Gedankengängen gar nicht mehr folgen könnt, wollen wir aber von vorn anfangen und erklären, was wir mit dieser Aussage denn nun genau meinen. Wir wohnen die meiste Zeit des Jahres in Reykjavik. Laut dem World Peace Index liegt Island (das zigste Jahr in Folge) auf Platz 1 der friedlichsten Länder der Welt. Absolut nirgendwo auf diesem Planeten gibt es weniger Kriminalität, als auf dieser wundervollen Insel im hohen Norden. Und das verändert einen. Man schaltet ab. Lebt im Hier und Jetzt und vergisst so manches Mal komplett, dass es ein aussergewöhnliches Glück ist, in einer derart rosaroten Blase zu weilen. Man schließt das Auto nicht mehr ab und zieht die Haustür nur kurz hinter sich zu. Wenn man den Schlüssel versehentlich im Schloss stecken lässt, dann ist das nicht der Rede wert.

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Über Entscheidungen, die unser Leben verändern werden. Ein persönlicher Eintrag.

Natürlich geht es weiter, es geht immer weiter. Nur manchmal eben nicht mehr genau so, wie man es gewohnt ist. Wir waren komplett festgefahren in unserem Blogger Alltag, in jahrelang gelebten Denkweisen und einer gewissen, unangenehmen Routine. So sehr, dass wir nicht mehr über unseren Tellerrand hinaus schauen konnten. Tunnelblick. Alles fühlte sich nach einer Last an, nicht mehr nach dem wunderbaren Hobby, den unbeschwerten Stunden, der glorreichen Selbstständigkeit, die Like A Riot anfangs war. Die Wut, die Resignation, sie streckten bereits vor Monaten ihre langen, gierigen Finger nach uns aus. Jedes Mal haben wir uns wieder aufgerappelt und nach bestem Wissen und Gewissen weitergewurstelt, aber irgendwann war Schluss. Heulerei und Verzweiflung. Sätze wie 'ich lösch die Scheiße jetzt' an der Tagesordnung. Nur, dass wir niemals hätten den 'Delete' Button wirklich drücken können. Wir lieben diesen Blog doch. Nun befinden wir uns in einer Situation, die Taten erfordert. Die Bandbreite an Möglichkeiten, was man auf die Schnelle ändern kann, ist auf genau zwei Dinge geschrumpft. Neuanfang oder klein beigeben. Heute letzte Woche waren wir uns sicher, dass es Zweites sein müsste. Dann haben wir unseren Beitrag geschrieben und ihr habt kommentiert.

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